Flaga Uni europejskiej
Tradition

Über 1000-jährige Tradition der Pilzzucht in Polen. Polen ist der größte
Champignonproduzent in Europa und der größte Exporteur der Welt.

Polnische Champignons zeichnen sich seit vielen Jahren durch ihre hohe Qualität aus.
Die polnischen Traditionen des Sammelns, Anbaus und Verwendens von Pilzen in der Küche gehen auf
die Anfänge des Staates und noch früher zurück.

Die ersten
Erwähnungen von Pilzen

Die erste schriftliche Erwähnung über das Essen von Pilzen in Polen stammt aus der Passion des heiligen Adalbert, die auf das Jahr 1004 zurückgeht. Es ist auch eine der ältesten Erwähnungen von Pilzen in Europa. Schon damals waren Pilze vom polnischen Speiseplan nicht wegzudenken. Wahrscheinlich war Pilzesammeln schon damals ein üblicher Zeitvertreib – später wurde es unter anderem durch Adam Mickiewiczs Werk „Pan Tadeusz“ bekannt.
Die Pilzernte war durch Gesetze und Vorschriften geregelt. 1567 führte König Sigismund III. August ein Forstgesetz ein, das die Pilzernte in den königlichen Wäldern erlaubte. Im Gesetz wurden auch die Pilzarten angegeben.



Champignons in Polen

Nach 1945 kam es zur rasanten Entwicklung des Champignonanbaus, die nach 1989 noch weiter beschleunigte. Derzeit ist Polen der größte Champignonproduzent in Europa: Ein Viertel der gesamten EU-Produktion kommt aus Polen, und polnische Pilze werden in alle europäischen Länder sowie viele Länder weltweit verschickt.

Der Champignon wurde im 18. Jahrhundert nach Polen gebracht und galt damals als Luxusgut. Dies führte dazu, dass in Polen bereits zu diesem Zeitpunkt nur die besten Champignons angebaut wurden.
Champignons wurden nach Polen vom Adel eingeführt, der Westeuropa, darunter u.a. Frankreich, bereiste. Ursprünglich wurden diese Pilze aus dem Ausland importiert, aber bald begann die heimische Zucht. Sie wurden mit den besten Düngemitteln an den Höfen der Adeligen angebaut und mit Trüffeln gleichgestellt.

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